Jahresimpressionen:


Bereits im Februar-März kehren die ersten Kraniche zurück. Mit lautem Trompeten kündigen sie sich an. Die Gänseflüge streichen fast zeitgleich heran. Dem letzten Schnee trotzen sie im Wissen um den nahenden Frühling. Im Mai erwacht die Natur mit Macht, Apfelblüte, Rapsblüte, Fröschequaken und der dumpfe Ruf der Unken sind faszinierende Erlebnisse.

Das üppige Grün der Wälder, Wiesen und Felder, die abwechslungsreiche hügelige Landschaft mit den vielen Sölen – Brücher in den Feldern- , die von der Steinzeit künden, ist jeder Tag hier draußen ein Erlebnis. Die Fischadler horsten auf den Strommasten weithin sichtbar; der heimliche Schwarzstorch lässt sich selten überraschen. Die Holunderblüten finden ihren Weg ins Glas als Apfelgelee oder Sirup - der Sommer im Glas.

Der Sommer erreicht seinen Höhepunkt mit der Raps- und Getreideernte. Die Landschaft ändert innerhalb von Tagen wieder ihr Gesicht. Boten bis dahin Raps und Getreide Deckung für die Wildtiere und fette Nahrung, so bleiben jetzt die Maisfelder als „Einstand“ übrig. Wenn diese geerntet werden wächst auf den Nachbarflächen schon die nächste Ernte heran. Auf die jungen Rapspflanzen stürzen sich Rehe und Hasen.

Sie tauchen ein in die zauberhafte Welt des Apfels. Schürzen, Tisch- und Hand-Tücher, wunderschöne Apfel-Stoffe aus der eigenen Kreation von Daisy Gräfin v.Arnim, der Apfelgräfin, Dekoratives für Ihr zu Hause und mehr finden Sie hier.
Es umzieht Sie ein Duft, der Ihnen verrät, was an Ihrem Besuchstag gerade in der Caramel-Kochküche oder Backstube für Sie gefertigt wird.
Sogar Wildspezialitäten können Sie vom eigenen Wild hier kaufen, edlen Schinken, Wildleberwurst, Wildbret für das Festmahl oder Steaks vom Wildschwein zum grillen oder braten.

Die Wildschweine „wohnen" bis zur Ernte im Mais (und machen Schaden). Die Kraniche fangen, an sich im Herbst zu sammeln. Große Sammelplätze - bevorzugt auf den Maisstoppeln, wo genügend Körner Stärke für den Flug nach Süden liefern. Immer größer werden die „Flüge". Kraniche und Gänse fliegen in „Ketten" oder keilförmig gen Südwesten. Überall in der Luft ist ein Rufen und Trompeten der Gänse und Kraniche. So ist es im Herbst hier.
Die Enten fliegen abends pfeilschnell, klingelnd auf die Wasserlöcher in den Felder und gründeln. Sonne tagsüber, kühle Nächte, Waldluft, frisch bestellte Ackerflächen - man riecht den Erdboden. Altweibersommer.

Die Störche sind, wenn sie dies Jahr da waren, schon im August gezogen, fast unmerklich, plötzlich waren sie weg. Unser Horst ist leider schon Jahre nicht mehr besetzt. Peter, unser Hofhase lässt sich immer noch den Klee schmecken. Die Äpfel sind reif geworden. Die Mosterei ist in vollem Gange, der goldene Saft strömt in die Flaschen. Die Sonnentage genießen alle - Tier und Mensch. Nachts wird es schon kalt - wenn wir Glück haben erst im November. Und dann geht es wieder recht schnell. Der erste Raureif.

Die Hirschbrunft  in den nahen Wäldern ist vorbei. Die Winterzeit beginnt. Die Schwärme von Drosseln und anderen Singvögeln aus der Tundra machen Station in den Hagebuttensträuchern und plündern die Ebereschen. Die Seen frieren zu. Eisangler sind auf den Seen zu sehen. Mit viel Glück sieht man dann auch die Seeadler am Waldsee an den offenen Stellen sich um die Beute streiten. Spaziergänge durch den weißen stillen Winterwald. …und bald kann man es nicht mehr abwarten bis die ersten Kraniche rufen!